Neustädter Markt 10
01097 Dresden
Öffnungszeiten:
Do-Fr 15-18 Uhr
Sa 12-16 Uhr
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Die Galerie Ursula Walter ist ein nicht-kommerzieller Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Dresden. Seit 2013 hat die von Künstler*innen geleitete und kuratierte Galerie am Goldenen Reiter mehr als 60 Ausstellungen realisiert und erhielt 2019 den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden sowohl für ihr inhaltliches Programm, als auch für die Entwicklungs- und Pionierarbeit am Neustädter Markt, der sich an der Gelenkstelle zwischen Alt- und Neustadt in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ort in der Dresdner Kunstszene entwickelt hat. Die Galerie ist seit Mitte 2019 Teil des dreijährigen Konzeptförderungsprogramms der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Ursula Walter hieß die langjährige Nachbarin der Künstler*innen Patricia Westerholz und Andreas Kempe. Ihr Nachlass ermöglichte es für 3 Monate und eine kurze Folge von Ausstellungen, die Räume am Goldenen Reiter anzumieten. Die finanziell notwendige Grundlage für das Ausstellungsprogramm bildet seit 2013 der eingetragene und gemeinnützige Förderverein der Galerie Ursula Walter e.V. Unterstützen Sie unser Engagement für zeitgenössische Kunst mit einem monatlichen Betrag oder einer einmaligen Gabe. Als Patin/Pate erhalten Sie damit exklusiv die Möglichkeit, sich jährlich eine Jahresgabe auszuwählen.
COCKTAILnacht 2025
Unser Cocktail zur 16. COCKTAILnacht am 4. September 2025:
Lange Nacht der Galerien und Museen
Programm
special zur LANGNN NACHT:
Artist Talk: Donnerstag, den 18.6.2026, um 18 Uhr
Antje Seeger und Gwendolin Kremer im Gespräch
Ausstellung:
Mit POSTPRODUCTION zeigt Antje Seeger ein 50 Meter langes Foto-Video-Fries, das persönliche Erinnerung mit künstlerischer Forschung und Recherche verbindet.
Ausgangspunkt ist eine Erfahrung aus dem Kunststudium, die eine Spurensuche nach den Nachwirkungen autoritärer Denkweisen im Kunstfeld auslöst.
Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den Kölner Kunsthändler*innen Eva und Heinrich Stünke und der Frage, wie deren NS-Verstrickungen nach 1945 verdrängt oder umgedeutet wurden. Recherchefotografien, Archivmaterial und filmische Sequenzen fügen sich zu einer vielschichtigen Bildstruktur, in der sich Vergangenheit und Gegenwart überlagern. Als begehbarer Denkraum macht POSTPRODUCTION sichtbar, wie ideologische Strukturen fortwirken – und wie sie das künstlerische Handeln bis heute prägen.
Künstlerin:
Die Künstlerin und Filmemacherin Antje Seeger arbeitet an den Schnittstellen von Installation, Intervention, Fotografie und Film. In Ihren Arbeiten untersucht sie Bilder und ihre Produktionsbedingungen als Akteure gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Ihre Werke waren bereits international zu sehen. So beispielsweise im Goethe-Institut London, dem Goethe-Institut Rotterdam, auf der 16. Medienkunst Biennale Wroclaw, der Kunsthalle Kempten, dem Schlossmuseum Weimar, den Architekturtagen Österreich, dem Beijing International Short Film Festival oder dem DokFilmFest Kassel.







