Obergraben 8
01097 Dresden
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10-18 Uhr
Sa 10-16 Uhr
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GALERIE HIMMEL | BEDEUTENDE POSITIONEN OSTDEUTSCHER KUNST
GALERIE HIMMEL | KÜNSTLER
- Gerhard Altenbourg
- Lutz Bleidorn
- Wieland Förster
- Hubertus Giebe
- Hermann Glöckner
- Peter Graf
- Herta Günther
- Angela Hampel
- Ernst Hassebrauk
- Johannes Heisig
- Gerda Lepke
- Wolfgang Mattheuer
- Michael Morgner
- Hermann Naumann
- Tanja Pohl
- Curt Querner
- Werner Tübke
- Max Schwimmer
- Strawalde
- Volker Stelzmann
- Werner Stötzer
- Max Uhlig
- Andreas Wachter
COCKTAILnacht 2025
Unser Cocktail zur 16. COCKTAILnacht am 4. September 2025:
Lange Nacht der Galerien und Museen
Programm
18:00 Uhr | VERNISSAGE
Laudatio: Michael Böhlitz
Ausstellung: Die Ordnung der Träume
HERMANN NAUMANN (1930-2025)
Laufzeit: 19.06.-05.09.2026
Die diesjährige Sommer-Ausstellung widmet die GALERIE HIMMEL dem Gedenken an den im vergangenen September verstorbenen Dresdner Künstler HERMANN NAUMANN (1930-2025). Der Bildhauer, Maler und Grafiker hat in nicht weniger als sieben Jahrzehnten ein umfangreiches Werk geschaffen, das eine unverkennbare Spur in der sächsischen, in der deutschen Kunstlandschaft hinterlässt. Seine in dieser Art seltene universelle Begabung hat in Verbindung mit schier unerschöpflicher Schaffenslust und Schaffenskraft ein Lebenswerk entstehen lassen, das in seiner Vielfältigkeit verblüfft. HERMANN NAUMANN prägte in den verschiedenen Kunstgattungen und dort in zahllosen von ihm vereinnahmten, von ihm regelrecht ausgereizten Techniken immer neue und jeweils ihm eigene Ausdrucksformen. Das Spektrum bildlichen Gestaltens reichte bei ihm von gegenständlich-figürlich-kreatürlich bis hin zu abstrakt-konstruktiv-geometrisch und zwar zu allen Zeiten und in allen Gattungen, in den 1960er Jahren ebenso, wie in den Jahren nach 2000, in der Plastik nicht anders, als in Malerei und Grafik. Stilistisch mäanderte seine Kunst derweil zwischen gegenständlicher Expressivität, Suprematismus, lyrischem Surrealismus und Konstruktivismus. Und doch gelang es ihm nahezu spielerisch leicht, in allen diesen Äußerungen immer erkennbar zu bleiben. Wir können dieses Ouevre als Ganzes, so kurz nach seinem Tod, weder in seiner Quantität noch in seiner Qualität überblicken. Was wir heute schon erkennen, sind ein Reichtum an inneren Bildern, eine immer und immer wieder zu kongenialen Nachschöpfungen anregende Liebe zur Literatur, eine förmliche Besessenheit nach handwerklicher Aneignung und Beherrschung künstlerischer Techniken, ein unermüdliches Streben nach Schönheit, eine bis ins hohe Alter fast jungenhaft anmutende Experimentierfreude, daneben auch und nicht zuletzt eine obsessive voyeuristische Erotik. Die Galerie erinnert in diesem Sommer zusammen mit dem Künstlerhaus Hofmannsches Gut in Ditterbach-Dürrröhrsdorf, seiner letzten Wohn- und Wirkungsstätte, an einen großen schillernden Künstler und sein Werk.
Kabinett-Ausstellung: Modular
MARTEN KIRBACH
MARTEN KIRBACH (*1979) studierte in den Jahren 2000 bis 2006 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden als Schüler von Prof. Elke Hopfe und Prof. Ralf Kerbach. 2006 bis 2008 war er Meisterschüler von Prof. Ralf Kerbach. Von dort aus entwickelte er eine in ihrer Konsequenz beeindruckende abstrakte Bildsprache, in welcher der Sachlichkeit von Linie und Fläche der Vorzug vor dem malerischen Gestus gegeben wird. In Bild für Bild genau abgestimmten Geometrien und Farbspektren wird das Bildformat zu einem Versuchsfeld, einer Art Labor, in dem je nach Fügung oder Einfall und nach vermeintlich strengen Spielregeln eine entschieden artikulierte Form entsteht. In Arbeitsschritten von Flächenaufteilung, Schichtung und Trennung, von Farbmodulation, dem sanften linearen Vertreiben der Töne, von Überlagerungen und halbtransparenten Abdeckungen formt sich ein konkretes, in sanftes Neonlicht getauchtes Bildgeschehen. Manchmal wirken diese kleinformatigen Bilder wie präzise und fein geschliffene Edelsteine, jedes ein vollkommen in sich ausbalanciertes Meisterstück. Die Arbeiten sind einerseits geprägt von ihrer Variationslust und Wandelbarkeit, andererseits von gleichzeitiger absoluter Formstrenge. Aus diesem Gegensatz bezieht die Malerei von MARTEN KIRBACH den ihr eigenen Reiz.








